Aktuelles

 

Ausgebrannt - Kinder und Jugendliche unter Druck

In den folgenden Fallgeschichten wird sehr nachvollziehbar beschrieben, unter welchen Stressoren Kinder und Jugendliche aktuell leiden. Schon in jungem Alter gibt es so viele Anforderungen, die überfordern. Besonders der Leistungsdruck wird durch unsere gesellschaftliche Defizitorientierung gefördert und ständige Vergleiche mit anderen quälen die Kinder: Schule, Social Media, elterlicher Ehrgeiz und das Gefühl, nie gut genug zu sein sind nur einige Faktoren. 

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Es fehlt die Pause: psychische Erkrankungen bei Jugendlichen nehmen zu. Der Druck von außen und innen lässt nicht nach. Angst, Depression, Essstörungen oder sogar Suizid können die Folge sein. Hier ist wichtig, dass Erwachsene die Jugendlichen ernst nehmen. Ein liebevolles, stützendes Umfeld kann Entlastung ermöglichen.

Die schon lange notwendige Ruhepause kann auch in der Psychotherapie gefunden werden. Hier werden Sorgen und Ängste gehört. Die Kinder können durchatmen und lernen, wie sie auch gemeinsam mit den Eltern Entschleunigung in ihren Alltag bringen können. 

 

Nach COVID-19 Lockdown: Psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen hoch!

Bei Rat auf Draht laufen die Telefone heiß: Kinder und Jugendliche kommen seit Corona nicht mehr mit "klassischen Sorgen", sie kämpfen mit psychischen Erkrankungen und stehen massiv unter Druck.

Angst, Schlafprobleme, Suizidgedanken, Selbstverletzung, psychische und physische Gewalt in der Familie, Konflikte zwischen Eltern, die Kinder belasten zählen zu den häufigsten Themen.

Das Gesundheitssystem deckt den besorgniserregenden Bedarf an Angeboten nicht ab. Kassenfinanzierte Therapieplätze müssen erweitert werden, um leistbare Psychotherapie für alle zu ermöglichen!

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Endlich wieder Schule...?

Nach dem Lockdown haben die Schulen nun wieder geöffnet. Für viele eine Erleichterung, andere jedoch haben Sorgen und Ängste, wieder in die Klassen zu kommen. 

  • Wenn es vor den Ausgangsbeschränkungen bereits Probleme mit Mitschüler*innen oder Lehrer*innen gab, was erwartet dich jetzt zurück in der Schule? Sind du oder deine Freund*innen von Mobbing betroffen?

  • Hast du einen total verrückten Tagesrhythmus durch die lange Auszeit zu Hause? Wieder früh aufstehen ist eine große Herausforderung?

  • Du hast Ängste, ob du dieses Schuljahr schaffen kannst, weil du zu Hause nicht gut lernen konntest?


Bleib nicht alleine mit deinen Sorgen! Sprechen wir darüber! 

So erreichst du mich...

Schreib mir!

 

 

Plattform "Soul-Support"

PsychotherapeutInnen, PsychologInnen und beratende Professionen unterstützen und begleiten Hand, United, Together, People, Unity, Team, TeamworkMenschen in der Corona-Krise. 

Alle DienstleisterInnen, die über diese Plattform Unterstützung anbieten, arbeiten zu einem Sozialtarif.

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COVID-19: Kindergarten- und Schulstart in Österreich

Phone, Woman, Fun, JoyAktuelle Herausforderungen für Familien: vorerst nur tageweise Kinderbetreuung und Schulunterricht

Neue kostenlose Kinder-Schüler-Eltern Beratungshotline des ÖBVP

Kindern, Jugendlichen und auch deren Eltern soll in dieser herausfordernden Zeit eine Möglichkeit geboten werden, gehört zu werden.

Telefon: 0512 56 17 34
Montag – Freitag 14.00 bis 16.00 Uhr

Die PsychotherapeutInnnen des ÖBVP mit Weiterbildung in Säuglings-, Kinder und Jugendlichenpsychotherapie unterstützen und begleiten Familien in dieser Ausnahmesituation.

 

ÖBVP-Infoblatt: Familienleben & Corona-Krise

 

 

 

 

COVID-19: Aktuelle Lage der Kinder in der Krise

Jugendamt und Sozialarbeit sprechen von der "Ruhe vor dem Sturm". Es kommen weniger Kinder in Betreuungseinrichtungen, die Intensität der häuslichen Girl, Bear, Teddy, Teddybear, Young, Sad, Kid OutsideGewalt steigt jedoch an, besonders Nachbarn gelten als wichtige anonyme Tippgeber. 

„Unser gesamtes Leben und das Gesellschaftssystem sind nicht darauf ausgerichtet, 24 Stunden, sieben Tage in der Woche eine Familie zu sein“, sagt der Psychologe und Psychotherapeut Dominik Rosenauer.

Scheidungskinder leiden unter abgesagten Besuchsterminen und sehen Elternteile seit Wochen nicht. Dies kann zu psychischen Problemen, wie Angst, Entfremdung und Selbstwertminderung führen.

Kinder in Wohngemeinschaften können Besuch erhalten, jedoch nur unter Einhaltung der Anti-Corona-Maßnahmen, was als befremdlich empfunden wird. Körperkontakt wie Umarmungen sind nicht erlaubt.

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COVID-19: Psychische Belastung durch Corona-Maßnahmen enorm!

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Donau-Universität Krems gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) zeigt die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Menschen mit psychischen Erkrankungen. Durch die staatlichen Maßnahmen verschlimmerten sich Symptome und bereits überwundene Traumata wurden reaktiviert.

Ein erhöhter Bedarf an psychotherapeutischer Aufarbeitung ist während und nach der Ausnahmesituation zu erwarten...

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Holen Sie sich Hilfe, in dieser herausfordernden Zeit müssen Sie nicht allein mit Ihren Sorgen bleiben!

 

 

 

COVID-19: Junge Menschen treffen die Einschränkungen besonders hart

Paul Plener, Kinderpsychiater am AKH Wien spricht über die Folgen der Corona-Maßnahmen für Kinder und Jugendliche.

Die fehlende Alltagsstruktur und der persönliche Kontakt mit Gleichaltrigen macht vielen jungen Menschen zu schaffen.

Soziale Medien können die analoge Kommunikation nicht ersetzen.

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COVID-19: Kinder vor Gewalt schützen!

"Es gibt nur vier Gründe, das Haus zu verlassen: Arbeit, Menschen helfen, Bewegung, Einkaufen".

Doch was ist mit jenen vulnerablen Gruppen, deren Zuhause ein gefährlicher Ort ist? Berichte über körperliche und sexuelle Gewalt an Kindern häufen sich während der COVID-19 Pandemie.

Einrichtungen, wie Schulen und Freizeitvereine sind geschlossen. Diese kurzfristigen Möglichkeiten für Kinder, von zu Hause Abstand zu nehmen, gibt es derzeit nicht. Damit fallen auch Orte weg, an denen ein Missbrauch aufgedeckt werden könnte. Täter*innen können körperliche und sexuelle Gewalt unbemerkter ausführen, wenn Kinder von ihrem schützenden sozialen Umfeld abgekoppelt sind.

Eltern stehen durch die Krisensituation aus vielen Gründen, wie finanziellen Sorgen und Jobverlust vermehrt unter Druck. Ihre Anspannung ist höher als sonst und es kann ihre Bereitschaft zu physischer, emotionaler und auch sexueller Gewalt gegen Kinder erhöhen.

Während Österreich im COVID-19 Modus steckt, stellen sich offene Fragen wie

  • Wie viele Kinder sind aktuell körperlichem und sexuellen Missbrauch in der Familie ausgesetzt?
  • Wie viele werden gerade traumatisiert, entwickeln Angststörungen und andere psychische Erkrankungen?
  • Erzeugen die -gerechtfertigten- Corona-Maßnahmen als Nebenwirkung zukünftige Klient*innen der Kinder- und Jugendpsychiatrien?

zu lesen im Interview mit Public-Health-Experte Martin Sprenger.

Was kann ich tun?

Haben Sie Kinder in der Umgebung, die von Gewalt betroffen sind? Es bedarf erhöhter Wachsamkeit durch das Umfeld. Hoffen Sie nicht, dass jemand anderer handelt, ein Wegschauen wäre für betroffene Kinder prekär. Bei einem Verdacht wenden Sie sich an eine der folgenden Beratungsstellen:

  • Rat auf Draht Tel: 147 Notruf für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
  • www.die-moewe.at Kinderschutzorganisation mit fünf Kinderschutzzentren in Wien und Niederösterreich. (siehe auch: Gemeinsam achtsam sein)
  • www.gewaltinfo.at Informationen und alle österreichischen Hilfseinrichtungen zu Gewalt und Missbrauch
  • www.hinsehen.at Stabstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz.

Ist Gefahr im Verzug, rufen Sie Einsatzkräfte der Polizei (133) und/oder Rettung (144)!

 

"Me-Time": Selbstfürsorge in der Corona-Krise

Zeit für mich. In Zeiten von Corona haben wir sie plötzlich. Der Fokus auf Selbstfürsorge ist wichtig, damit aus der vielen Zeit auch Quality Time wird.

"Was tut mir eigentlich gut?" - eine Frage, die sich Menschen im hektischen Alltag kaum stellen. Tipps für Ihre gelungene "Me-Time" finden Sie hier...

 

 

 

 

 

 

 

Langeweile gezielt bekämpfen

Wirtschaft, Geldsorgen, Anspannung,… die Erwachsenen schweben während Corona gerade in anderen Sphären.

Doch auch Jugendliche stehen vor großen Problemen: Freunde treffen, Freizeitaktivitäten und Sport fallen seit Wochen weg!

Was ihr gegen Langeweile tun könnt, findet ihr hier…

 

 

 

 

 

Familienalltag gekonnt bewältigen

Alle sind zu Hause: Konflikte auf engstem Raum sind  während der Ausgangsbeschränkungen vorprogrammiert. Wie der Familienalltag in der neuen Situation gelingen kann, lesen Sie hier…

 

 

 

 

 

 

 

Einsamkeit durch Isolation

Einsamkeit ist keine Frage des Alters und kann derzeit viele Menschen betreffen. Wie Sie den Tagesablauf aktiv strukturieren und warum es eigentlich so schwierig ist, mit sich allein zu sein, lesen Sie hier…