FAQs

 

Wie läuft eine Psychotherapie ab?

Wenn Sie sich dazu entscheiden, Psychotherapie ausprobieren zu wollen, ist der erste Schritt die Vereinbarung eines Erstgespräches. Hier klären wir, was Sie sich von der Therapie erwarten und was Sie verändern möchten. Stellen Sie mir gerne alle Fragen, die sie haben. Wenn Sie sich mit mir wohl fühlen und wir miteinander arbeiten wollen, werden weitere Termine vereinbart. mehr...

Unterliegt ein/eine PsychotherapeutIn der Schweigepflicht?

Ja! Ich und alle anderen PsychotherapeutInnen unterliegen einer staatlich anerkannten Verschwiegenheitspflicht. Diese ist in Österreich im Psychotherapiegesetz (PthG) §15 verankert.

Meine Verschwiegenheit geht über das Ende der Therapie hinaus und bezieht sich  auch auf Eltern und Behörden!

Wieviel kostet Psychotherapie? Kann ich mir das leisten?

Die Kosten für Psychotherapie sind sehr unterschiedlich. Psychotherapeuten in Ausbildung unter Supervision bieten vergünstigte Tarife an. mehr...

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Psychotherapie braucht Zeit und verläuft bei jedem Menschen anders. In der Regel zeigen sich schon nach wenigen Stunden kleine Erfolge. KlientInnen können auch Perioden der Skepsis erleben und die Therapie in Frage stellen. Das gehört zum Prozess dazu, ebenso wie Erfolgserlebnisse, Zweifel und Krisen, die allesamt Kennzeichen für eine Veränderung sind. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie dies unbedingt in unserer Sitzung an. Die Dauer unserer Zusammenarbeit hängt vom persönlichen Therapieziel und der Schwere der seelischen Problematik ab.

Die Beendigung der Psychotherapie sollte auf jeden Fall gemeinsam entschieden und geplant werden. Ein plötzlicher Abbruch ist nicht förderlich für unsere zuvor geleistete Arbeit. Ich empfehle, noch offene Punkte zu klären, um einen guten Abschluss zu finden.

Was heißt „in Ausbildung unter Supervision“?

Unter dem Begriff „in Ausbildung unter Supervision“, versteht man die letzte Phase der langjährigen Ausbildung zur Psychotherapeutin. Laut dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) sind PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision zur eigenständigen und versorgungswirksamen Behandlung von KlientInnen berechtigt. mehr...

Welche Therapiemethode ist für mich geeignet?

Bei mehr als 20 in Österreich anerkannten Methoden verliert man leicht den Überblick. Es kommt erfahrungsgemäß weniger auf die Methode selbst an.

Entscheidend für Sie als KlientIn ist:

  • Fühlen Sie sich mit Ihrem Gegenüber wohl?
  • Ist Ihnen der Therapeut/die Therapeutin sympathisch?
  • Können Sie Vertrauen zu ihm/ihr fassen?
  • Fühlen Sie sich verstanden?

 Wichtig für den Therapieerfolg ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn, Ihr aktives Mitarbeiten in der Therapie, sowie Ihre Freiwilligkeit. Methodik allein ist nicht das Wesentliche.

Therapie hilft mir nicht...

Das Gefühl, dass Sie in der Therapie nicht weiterkommen, kann immer wieder einmal auftauchen. Es kann auch sein, dass es Ihnen nach einer Therapiestunde schlechter geht. Sie fühlen sich mutlos, traurig oder genervt. Geben Sie sich Zeit.

Therapie ist keine Tablette, die sie schlucken und alles ist gut. Traumatisierungen, Ängste, etc. begleiten Sie eventuell schon viele Jahre. Nehmen Sie sich Zeit, um sich Ihrer Verletzungen anzunehmen.

Was sind Therapieziele? Warum Therapieziele?

Es ist wichtig, dass Sie wissen, was Sie mit einer Therapie erreichen wollen. Therapieziele sind eine Orientierung dafür. In der Therapie wird daran gearbeitet, die Ziele zu erreichen oder sich ihnen bestmöglich anzunähern.Therapieziele können sich verändern, daher ist es gut, sie im Verlauf der Therapie öfters abzuklären.

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